Rückblick Kunstreise nach Regensburg

Rueckblick-Kunstreise-Regensburg

Am Samstag den 28.1.2017 fuhren wir, vierzehn Mitglieder des Kunstvereins, nach Regensburg. Dort besuchten wir die Spoerri Ausstellung im Kunstforum ostdeutsche Galerie. Gleich zu Anfang erhielten wir eine kompetente und ausführliche Führung zu den Werken von Daniel Spoerri. Wir erhielten Einblicke über seinen künstlerischen Werdegang und erfuhren amüsantes und vergnügliches über Ihn. Zum Abschluss sahen wir uns noch einen Film über sein aktuelles Projekt, den Kunstpark Gardino di Spoerri in der Toskana an. Hier begann Daniel Spoerri Anfang der 90er Jahre einen Skulpturenpark anzulegen. Inzwischen sind es mehr als 100 Installationen von 50 Künstlern auf einem etwa 16.ha großem Gelände. Der Park kann von Ostern bis Ende Oktober besichtigt werden.
zum Künstler

Der Schweizer Daniel Spoerri gilt in der internationalen Künstlergruppe „Nouveau Réalisme“ als einer der wichtigsten Vertreter der Objektkunst. Mit der Erfindung des „Fallenbildes“ beginnt Spoerris künstlerische Karriere. Gegenstände, die in spontanen, ordentlichen oder unordentlichen Situationen vorgefunden werden, befestigt er auf ihrer zufälligen Unterlage. Spoerris eigentliche Passion ist das Sammeln alltäglicher, trivialer Gebrauchsgüter der konsumorientierten Wegwerfgesellschaft. Aus dem geistigen und materiellen Zwischenlager entsteht über Jahre eine Anhäufung von kulturellen Objekten, die Spoerri mit hintersinnigem, aber auch ironisch-humorvollem Seitenblick zu mehrdeutigen Assemblagen zusammenfügt.

Nach einem ausgiebigen Aufenthalt in der Galerie suchten wir hungrig das nahe gelegene Restaurant „Cafe unter den Linden“ auf. Nach einem ausgiebigen Essen und interessanten Gesprächen ging es mit dem Zug wieder zurück. Es war ein sehr schöner Ausflug nach Regensburg und einige der Teilnehmer sprachen bereits von einem gemeinsamen Ausflug zum Gardino di Spoerri. Keine schlechte Idee für das nächste Vorhaben. Wir möchten uns für diese interessante Kunstreise bei den Organisatoren Peter Breth und Katrin Stano sehr herzlich bedanken.

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