Am Samstag, 22. Januar 2011

Wir fuhren mit dem Zug nach Regensburg. Die Fahrt verlief sehr kurzweilig. Vor der Ostdeutschen Galerie ein schnelles Gruppenphoto. Es fehlten nur noch die 4 „Selbstfahrer“, die mit dem Auto kommen wollten.

Eine sehr kompetente Kunsthistorikerin führte durch die Ausstellung und brachte uns Künstler und Werk sehr anschaulich näher.

 

Markus Lüpertz – Mythos und Metarmorphose – Ostdeutsche Galerie Regensburg
Markus Lüpertz wurde in Liberec (Böhmen) geboren und hat sich als Maler, Bildhauer und Grafiker einen Namen gemacht. Er wird zu einem der bedeutenden deutschen Künstler der Gegenwart gezählt.
Im Zentrum der Ausstellung steht die Auseinandersetzung von Markus Lüpertz mit Figuren der griechischen Mythologie. Etwa 130 Werke der letzten 20 Jahre aus dem Bereich Zeichnungen, Malerei, Bozzetti (kleinformatige Skulpturen) und großformatige Skulpturen werden unmittelbar in Bezug zueinander präsentiert.

Wie kein anderer Künstler der Gegenwart hinterfragt Lüpertz in der Rezeption mythologischer Themen traditionelle Darstellungsweisen. Seit den 1980er Jahren greift er in seiner Kunst auf Themen der antiken Mythologie zurück und demonstriert damit das spannungsreiche Verhältnis zwischen Gegenwart und Antike. „Lüpertz mythologische Werke wirken in gleicher Weise bekannt und überraschend“

Nach der Führung hatten wir noch Zeit, die Ausstellung alleine anzuschauen und das Gehörte zu verinnerlichen. Dann trennte sich die Gruppe, denn der Nachmittag stand zur freien Verfügung.
Als hätte man sich verabredet, trafen sich 9 Leute am Nachmittag wieder bei der Sonderausstellung:

Willi Ulfig – Stadtpanorama Regensburg – Ausstellung im „Leeren Beutel“

Willi Ulfig, 1910 in Breslau geborgen, flieht 1945 aus der Kriegsgefangenschaft in der Tschechoslowakei in die amerikanisch besetzte Zone nach Regensburg. Die Stadt wird ihm zur neuen Heimat, in der er mit Erfolg an seinem künstlerischen Neubeginn arbeitet. Er starb hier 1983.
Die einzigartige Regensburger Stadtlandschaft war für den Maler Willi Ulfig ein nicht versiegender Quell der Inspiration. Aus seinen zahlreichen klein- und großformatigen Interpretationen der Altstadtsilhouette spricht unverkennbar die Liebe zu der Stadt, in der er sich 1945 niederließ. Ulfig entwickelte sich zu einem der meist gefragten und wichtigsten Künstler Regensburgs in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Nach so viel Farbeindrücken brauchte es Erholung. Wir bummelten durch die Altstadt und statteten dem Dom einen kleinen Besuch ab. Zum Schluß landeten wir im Orphee, einem nostalgischen Altstadtcafe mit besonderer Atmosphäre.

Um 18.20 Uhr trafen wir uns wieder am Bahnhof. Auf der Heimfahrt ließen wir die vielen Eindrücke des Tages Revue passieren. Wir waren glücklich, zufrieden und ein bisschen müde.

Fazit: ES WAR EIN WUNDERSCHÖNER TAG.

Katrin Stano

 

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